Ausbildung

Rettungshundearbeit ist mehr als Beschäftigung und Spaß für Mensch und Hund auf dem Hundeplatz. Sie erfordert Zeit, Kraft und Wissen und stellt höchste Ansprüche an die physische und psychische Belastbarkeit für den Hundeführer und seinen Rettungshund.

Das Ziel ist es, durch den ehrenamtlichen Einsatz Menschen in Notsituationen zu helfen und zu retten.

Voraussetzungen Hund

  • Freundlichkeit Menschen gegenüber, gutes Sozialuerhalten zu Altgenossen,
  • Gleichgültigkeit anderen Tieren gegenüber -körperliche Gesundheit, Fitness und Ausdauer
  • Körpergröße und Gewicht (muß vom Hundeführer getragen werden können)
  • Vertraut mit verschiedenen Umwelteinflüssen, Nervenstärke
  • Vertrauen zum Hundeführer
  • Ausgeprägte Spiel- und Arbeitsbereitschaft, Triebstärke
  • Gehorsam, Führigkeit aber auch Selbstständigkeit

Freundlichkeit Fremden gegenüber, auch in ungewohnter Lage.

Toleranz von Feuer, Rauch und Lärm. Eine Übung, um sich bei der Sucharbeit nicht negativ beeinflussen zu lassen.

Das Tragen des Hundes ist eine wichtige Übung.

Gutes Sozialverhalten untereinander wird ständig trainiert.

Voraussetzungen Hundeführer/in

  • Zeit und Einsatzbereitschaft
  • körperliche Gesundheit, Nervenstärke, Kondition und Ausdauer
  • Disziplin, Flexibilität und Lernbereitschaft
  • Teamfähigkeit

Beim Aufbau eines SG20 zeigt sich wahre Teamarbeit.

Einsätze zu jeder Tages- und Nachtzeit.

Ausbildung Hund

  • Gehorsamsleistung, Begleithundeprüfung
  • Sozialverhalten in der Gruppe
  • Gerätearbeit
  • Bewegung in ungewohntem oder gefährlichem Gelände Sucharbeit in der
  • Fläche und Trümmersuche 

Die Gerätearbeit bildet die Grundlage für sicheres Bewegen in Trümmern.

Abseilübung mit Hund bei der Freiwilligen Feuerwehr in Achern.

Bootsfahren mit der DLRG auf dem Rhein in Freistett.

Gehorsamübung

Ausbildung Hundeführer/in

  • Ausbildung für den Helfer im Sanitätsdienst
  • Grundwissen über Hundehaltung
  • Erste Hilfe am Hund
  • Funklehrgang / Kartenkunde
  • Organisation und Einsatztaktik, Lagebeurteilung, Tümmerkunde, Suchtechnik
  • Unfallverhütung

Sanitätslehrgänge sind Pflicht.

Erste Hilfe am Hund in Zusammenarbeit mit dem Tierarzt.

Trümmerkunde und Nervenstärke sind hier gefragt.

Ständige Weiterbildung und Lehrgänge gehören zur Rettungshundearbeit.

Diese Ausbildung dauert ca. 2 Jahre.

Ständiges Training, Lehrgänge und Seminare sind erforderlich. Eine jährlich zu absolvierende Rettungshunde-Prüfung bescheinigt einem dann ein einsatzfähiges Rettungshundeteam.